Besuch des Phoenix Theatre an der Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule

Zum 6. Mal besuchte uns am 4. November 2016 das britische „Phoenix Theatre“ ( früher Flying Fish Theatre) an der FBG in Büchen. In diesem Schuljahr erstmalig mit zwei verschiedenen Darbietungen für die Unter- und Oberstufe.

Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Schulvereins konnten die Schüler/innen des 5. und 7. Jahrgangs eine schmissige Cowboy-Show genießen, und danach erlebten die Schüler/innen der 12. /13. Klassen einen humorvollen Schnelldurchgang einiger berühmter Shakespeare-Dramen.

„Saddle UP“ (6./7. Jg)

Spaß, Spannung und heftiges Mitklatschen waren garantiert, als Sheriff Pertwee mit seinen Helfern aus dem Publikum die übel-tolpatschigen Schurken „Wild Bill Jones“ und „Jethro Pumpernickel“ vom Diamantendiebstahl abhalten musste. Mit ihrem temperamentvollen Einsatz begeisterten die muttersprachlichen Schauspieler aus London in mehreren Rollen mit viel Komik, Tanz und mitreißendem Gesang. Dabei wurden die jungen Zuschauer kräftig mit einbezogen, so dass während der 60-minütigen Vorstellung die Aufmerksamkeit gesichert war, obwohl bestimmt nicht jedes englische Wort verstanden wurde. ( Die Schauspieler hatten die Schüler/innen im Nachhinein gelobt für ihr aufmerksames Verhalten).

Und durch die herzliche, lockere Stimmung zeigten die Schüler/innen in der anschließenden Fragerunde keinerlei Scheu, den Schauspielern auch viele persönliche Fragen zu stellen.

Das ist „Englischunterricht“ auf motivierende und authentische Weise. Besser geht es nicht.

„Shakespeare“ (12./13. Jg)

Dank konsequenter Publikumsaktivierung und -integration von der ersten Minute an entging das „Phoenix Theatre“ auf bestmögliche Weise dem üblichen Klischee vom schweren Stoff, vom unverständlichen und daher langweiligen Klassiker Shakespeare. Insgesamt drei Stücke des Barden aus Stratford wurden so adaptiert, dass ein überaus unterhaltsames, umfassendes und beeindruckendes Ganzes entstand und man nach etwas mehr als einer Stunde überrascht und etwas traurig das Ende der Vorstellung konstatieren musste.

Den Anfang machte ein „interaktiv“ gestalteter „Pyramus und Thisbe“-Stoff gefolgt vom Publikumsliebling „Romeo und Julia“ sowie dem hochdramatischen „Macbeth“. Dabei übten nicht nur die die Zuschauer den Rollenwechsel indem sie aktiv auf der Bühne tätig wurden – auch die Schauspieler wechselten in humorvoll-beeindruckender Weise (Geschlechter-)Rollen.

Die sich an das Stück anschließende Fragerunde wurde von den Oberstufenschülern gut genutzt und die beiden Schauspieler des „Phoenix Theatre“ konnten einmal mehr auch persönlich durch ihre sehr sympathische, offene und souveräne Art überzeugen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt…

Phoenix Theatre

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