DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE mal anders

Am 20. Dezember überraschte der Wahlpflichtkurs der 9. Klassen das Publikum in dem voll besetzten Multifunktionszentrum mit einer tatsächlich anderen und hochaktuellen Weihnachtsgeschichte, die auf dem Lukasevangelium basiert – aber ansonsten von Frau Jentzsch neu verfasst wurde.

Die 23 Schüler verblüfften das Publikum durch eindrucksvolle Standbilder, durch absolut überzeugende Mimik und Körpersprache, durch nahezu perfekte Synchronität sowohl sprachlich als auch bewegungsmäßig, durch selbstbewusst vorgetragene Lieder und beeindruckende Tänze. Ein weiterer Schüler bediente die Technik. Darüber hinaus konnte Frau Jentzsch ihre acht Schüler umfassende Schulband-AG der 7. und 8. Klassen für dieses Projekt gewinnen, die für eine überzeugende instrumentale Begleitung der Lieder sorgte (übrigens über den Regelunterricht hinaus).

Sowohl Beteiligte als auch Zuschauer haben das Hereintragen von ca. 60 Kerzen bei total abgedunkeltem Raum als besonders emotional empfunden. Die dazu eingespielte Musik der Gruppe Nightwish, die sich musikalisch von dem Flüchtlingsmädchen Sharbat Gula hat inspirieren lassen, passte sowohl inhaltlich als auch stimmungsmäßig geradezu perfekt.

Abschließend noch ein paar Meinungen zu der andersartigen Weihnachtsveranstaltung:

Es war zum Heulen schön!

Ein absolut tiefgründiges Stück!

Die gesamte Aufführung war ein Traum!

Das Lied „Möge die Straße uns nach Deutschland führen …“ war absolut ergreifend!

Die Statements zum Krieg, die nach und nach gleichzeitig gesprochen wurden, die sich dabei steigernde Lautstärke, das sich dabei auflösende Standbild zum Thema Krieg und die abschließend synchron gesprochene Feststellung: „Grausam dieser Krieg!“ – all das war tief berührend.

Es war sehr beeindruckend, so viel Gefühl nur über Gestik, Mimik und minimalistische Worte auszudrücken.

Ein Riesenkompliment an alle Beteiligten!

Und zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an die Zuschauer, die gespendet haben.

Der Erlös von 190,-€ soll nun, da man nicht weiß, wo vor Ort das Geld in Syrien landet, an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ gehen.

Weihnachtsgeschichte

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Der Spendenerlös der Veranstaltung geht an die Organisation HELP!

Silke Jentzsch

Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule

Schulstr. 1

21514 Büchen

Help-Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Reuterstr. 159

53113 Bonn

Betr.: Spende Dez. 2016/Jan. 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20. Dezember 2016 habe ich mit meinem Wahlpflichtkurs Darstellen und Gestalten der  9. Klassen einen kleinen öffentlichen Abend mit „DER WEIHNACHTSGESCHICHTE mal anders“ gestaltet. In dieser Geschichte, die ich mit meinen Schülern erarbeitet habe, geht es nicht um eine Schätzung und Kaiser Augustus, sondern um den Krieg in Syrien und Präsident Assad. Maria und Josef entscheiden sich zu fliehen und vertrauen sich, wie viele andere, irgendwelchen Schleppern an, die die Flüchtlinge schließlich auf einem kleinen Boot alleine lassen … . Ich glaube, meine Schüler haben sehr wohl verstanden, wie schlimm und gefährlich solch eine Flucht sein muss. Deshalb haben sie entschieden, das Geld (knapp 200,-€), was sie an diesem Abend als Spende eingesammelt haben, Ihrer Organisation zur Verfügung zu stellen, um solche Fluchtbewegungen zu minimieren.

Wir danken Ihnen, dass Sie sich so sehr für die notleidenden Menschen einsetzen!

Mit freundlichen Grüßen

Silke Jentzsch

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