Darstellen und Gestalten

Unsere Botschaft

Seit über einem Jahr hat sich das Leben von uns allen stark verändert. Wir müssen lernen, mit dieser schwierigen Situation der Pandemie umzugehen, auf vieles verzichten und neue Wege finden. Wir alle kommen an unsere Grenzen – sogar Angela Merkel, wie wir in unserem Stück zeigen. Zu Hause und in der Schule herrschen Chaos und Überforderung.

Am stärksten jedoch ist das Krankenhauspersonal betroffen. Täglich wird dort alles gegeben, um Patienten, die an Corona erkrankt sind, zu helfen. Dabei geraten diese Menschen selbst in die Gefahr sich zu infizieren. Hinzu kommt die psychische Belastung durch die vielen Todesfälle von Corona-Patienten.

Um all die, die „den Laden hier am Laufen halten“ zu entlasten und um endlich wieder Normalität in unser Leben zu bringen, müssen wir alles tun, um das Virus zu bekämpfen.

So war es auch uns wichtig, den Weg zu gehen, der das geringste Infektionsrisiko bedeutet – sowohl für uns als auch für unser Publikum. Deshalb haben wir uns ganz bewusst gegen einen öffentlichen Auftritt entschieden, auch wenn es uns schwer fiel (Eine Mitschülerin meinte dazu, ein besonderes Stück verdient eine besondere Aufführung!).  Vielleicht können wir mit unserem Verzicht sogar ein Vorbild für andere sein.

Wir sitzen alle in einem Boot! – Also, lasst uns Solidarität zeigen, Abstand halten, Masken tragen, auf Hygiene achten, Rücksicht nehmen und den Wissenschaftlern vertrauen!

Marie Fehlandt



Wir und das Thema CORONA

Am Anfang waren wir tatsächlich nicht so begeistert: Schon wieder Corona!!! – Das ist überhaupt kein lustiges Thema! Auch als Frau Jentzsch, unsere Lehrerin, uns erzählte, wie sie sich das vorstellte, änderte sich unsere Einstellung dazu nicht, denn Trump, Angela Merkel, Schule etc. sind nicht die tollsten Themen für Jugendliche.

Wir haben uns dann darauf eingelassen. Inzwischen liegt uns das Thema sehr am Herzen.  Und nach und nach machte es uns tatsächlich Spaß, denn wir haben alles ein wenig mit Humor genommen und viele lustige Elemente eingebaut. Trotzdem nehmen wir die Pandemie natürlich ernst! Im Verlauf unserer Arbeit  haben wir einmal mehr gelernt, wie wichtig das Zusammenrücken der Menschen (im weitesten Sinne) ist, und wie wichtig es ist, sich nicht unterkriegen zu lassen.

So war es wirklich schwierig. Zunächst gab es nur die Hürde, die uns die Maske stellte. Lauter Sprechen ist nun angesagt und die Einschränkung der Mimik und des Ausdrucks muss akzeptiert werden. Das Abstandsgebot stellt uns vor weitere Schwierigkeiten. Es folgte der Distanzunterricht über mehrere Wochen. Mit Besprechungen über den Konferenzunterricht und Vorbereitung auf die einzelnen Rollen haben wir die Arbeit an unserem Stück – so gut es ging –  fortgesetzt. Als wir dann wieder in den Wechselunterricht durften, wirkte es fast schon wie eine Erleichterung. Allerdings sorgte eine total ungleiche Teilung der Gruppe für neue Schwierigkeiten. Und schließlich haben wir uns, auch wenn es uns schwer fiel, ganz bewusst entschieden, auf eine Aufführung zu verzichten. Es war gerade noch rechtzeitig, um alternative Formen einer Präsentation zu finden, bevor sich durch unseren Schulabschluss unsere Wege trennen werden bzw. schon getrennt haben.

Corona darf keine Ausrede sein. Man kann trotzdem kreativ sein, was auch unsere Szene zur Musik „Jerusalema“ zeigt. Und so haben auch wir es GEMEINSAM geschafft und haben durchgehalten.

Im Endeffekt sind wir stolz darauf, dass wir unter all diesen ungünstigen Bedingungen ein Stück mit dieser ungewöhnlichen Thematik  auf die Beine gestellt haben. In jedem Fall wird es uns allen, auch Frau Jentzsch, in ganz besonderer Erinnerung bleiben.

Melina Dohndorf, Marie Masch, Linea Zeznik

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