NIEMAND HAT DIE ABSICHT EINE MAUER ZU ERRICHTEN (Walter Ulbricht)

15 Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Darstellen und Gestalten“ der Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule bringen ein Stück über ihre nicht allzu ferne Geschichte von ihrer z.T. unmittelbaren Umgebung auf die Bühne. Sie „erzählen“ von den Gegensätzen und auch Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West. In den Szenen, die eigenständig erarbeitet wurden, erscheinen die unterschiedlichsten Rollen: So treten sowohl Grenzsoldaten – eine komplette Armee – als auch Udo Lindenberg oder Friedegart Belusa und noch einige andere Personen auf. Das Stück beginnt mit dem Bau der Mauer und endet mit deren Fall.

Verortet sind die Szenen vorrangig in den Zügen und auf den Gleisen zwischen bzw. in Büchen und Schwanheide – aber auch in dem jeweiligen Zuhause von BRD- als auch vor allem von DDR- Bürgern. Man darf gespannt sein, wie die 13 Schülerinnen und 2 Schüler der 10. Klassen dieses bühnentechnisch bzw. spielerisch umsetzen werden – aber auch wie ein eher trockener  geschichtlicher Stoff zu einem kleinen unterhaltsamen Stück werden kann.                                                             

Ein voller Erfolg

Trotz großer Hitze und wichtiger Fußballspiele im Fernsehen war der Multifunktionsraum sowohl am 18. als auch am 19. Mai voll besetzt und die Schüler des WPUs „Darstellen und Gestalten“ haben alles gegeben, sodass sie einen tosenden Applaus ernteten. Nach knapp zwei Stunden verließen sowohl die Akteure als auch das Publikum hochzufrieden die Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule und die Spendenaktion an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ ist mit einem Betrag von 670.20 € nahezu rekordverdächtig.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

Quelle: Büchener Anzeiger vom 25.05.22
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