KULTURSOMMER AM KANAL

… und unsere Schule ist voll dabei!!!

Nicht „nur“ der Wahlpflichtkurs „Darstellen und Gestalten“ der 10. Klassen ist mit seinem Stück ÜBER DIE GRENZE beteiligt, sondern auch weitere besonders engagierte Schüler, völlig bunt gemischt aus den unterschiedlichsten Jahrgängen von Klasse 6 bis Klasse 13. Einem ersten Treffen Anfang März mit dem Intendanten, Frank Düwel, und der Regisseurin, Vendula Vonnovakova, sollte ein Pressetermin am 20. März und einige weitere Arbeitstermine folgen. Die Kostümbildnerin hat bereits die Kleidung für die Schülerinnen und Schüler (3 Jungen sind auch beteiligt!) zum großen Teil fertig gestellt.  … .

Auch die vier Schülerinnen der Tanz-AG, Amelie, Charleen, Josefine und Paula, haben schon fleißig an gestalterischen und tänzerischen Ideen nach der Musik „In The Mood“ von Glenn Miller gearbeitet. Sie sowie die übrigen Schüler sollten in eine Straßenszene im Pommernring integriert werden – zurückversetzt in die Zeit der 50er Jahre.

Leider kam nun alles anders. Das gesamte Festival incl. der Eröffnungsfeier am kommenden Sonntag, dem 7. Juni, wird nun in einer ganz anderen Form als geplant erscheinen. Aber immerhin: Es wird erscheinen – nämlich digital! Und so haben auch die Schüler wenigstens die Gelegenheit eines ganz kleinen Auftritts sowie wir alle die Möglichkeit, uns einen Eindruck davon zu verschaffen. Dieses ist ab dem 7. Juni  unter www.kultursommer-am-kanal.de gewährleistet.

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ÜBER DIE GRENZE

Dieses Stück des Wahlpflichtkurses „Darstellen und Gestalten“ der 10. Klassen sollte noch in der Woche vor Pfingsten zur Aufführung gelangen und auch Teil der Eröffnungsfeier des Kultursommers am Kanal sein. Mit dem letzten Tag vor der Schulschließung stand auch die letzte Szene und sogar die Applausordnung zu einer Musik, deren Wahl sich als ziemlich schwierig herausstellte, war einstudiert. Es musste nur noch gefeilt und geschliffen werden. … .

Dabei gestaltete sich der Start erst mal ziemlich zäh und schwierig. Die Meinung der Schüler, ein Stück zur innerdeutschen Grenze bzw. zum Grenzbahnhof Büchen zu spielen, war einhellig: „Langweilig!“ – „Oh, Nein! Nicht schon wieder dieses Thema!“  – „Die Kursschüler vor uns, die hatten es gut bei Ihnen. Die durften MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER spielen!“ – „Wir sollen jetzt Stoff des Geschichtsunterrichts spielen???“ – „Hauptsache, es wird lustig! Aber wie soll das bei diesem Thema funktionieren???“ Die Schüler waren sehr skeptisch. Es dauerte, bis das Eis brach.

Nach und nach erfuhren die Schüler, dass die deutsch-deutsche Geschichte gar nicht so trocken ist. Grenzkontrollen mit allerlei peinlichen Situationen, marschierende Grenztruppen, revoltierende bzw. pubertierende Jugendliche im Westen wie im Osten, Udo Lindenberg auf dem Weg nach Ost-Berlin, Familie Weißmanns mit regelmäßigem Westbesuch vom Onkel mit dessen geschmuggelten Geschenken, Schabowskis Zettel. Dabei fuhr manch Schüler schauspielerisch zur Höchstform auf – so die drei Grenzsoldaten, Matti, Mika und Oke, die wie besessen Gepäck und Abteil der Reisenden kontrollierten. Sophie in der Rolle als Friedegart Belusa, zum einen schroff gegenüber den Jugendlichen und dann wiederum freundlich gegenüber der Presse, überzeugte auch als Doris Weißmanns. Sie stand in dem Konflikt, die Gelegenheit zur Flucht zu nutzen (Sie hat den Reisepass einer Westbürgerin gefunden.), und dem der emotionalen Verbundenheit zu ihrem Ehemann und ihrer Tochter, Peggy. Anna spielte sehr treffend die Tochter, die nie um eine freche Bemerkung verlegen ist. Ihr Vater oder „Held der Arbeit“, Matti in seiner zweiten Rolle, hat sich so sehr mit seiner Figur identifizieren können, dass er kaum die Textvorlage brauchte. Und so entstand beim Spielen immer wieder etwas Neues und Überraschendes. Auf der Suche nach dem besten Platz in der Pressekonferenz verblüffte Johanna als Bild-Journalist, Peter Brinkmann, aufgrund der grotesken Übertriebenheit. Und so lässt sich die Aufzählung noch lange fortsetzen, denn alle Kursschüler haben ihr Bestes gegeben.

Schade, dass sich das Publikum nicht davon überzeugen konnte!                                      

Schade, dass wir keine Gelegenheit hatten, das Publikum zum Schmunzeln zu bringen!        

Schade, dass es noch nicht mal Probenfotos gibt. Deshalb müssen jetzt ein paar Requisiten herhalten.

So bleibt noch zu ergänzen, dass wir Udo Lindenberg per Brief zu unserer Aufführung eingeladen haben, die übrigens genau in die Lücke zwischen seinem Konzert in Schwerin und dem in Berlin gepasst hätte :). Von seinem I-Phone aus hat er uns u.a. geantwortet, dass er zwischen seinen Konzerten „leider nix anneres“ machen könne. Er wünsche uns aber „Toi, Toi, Tolstoi! Euer Udo“. Allein das war schon ein besonderes Erlebnis – genauso wie das, dass der Intendant vom Kultursommer am Kanal, Frank Düwel, im Januar in unseren Unterricht zu Besuch kam, um die erste Hälfte unseres Stücks zu sehen. Er war davon so angetan, dass es unbedingt ein Teil der Eröffnungsfeier werden sollte. Deshalb ist nun auch dort auf der Internetseite des Festivals www.kultursommer-am-kanal.de am 7. Juni etwas von uns zu finden.

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Schulsozialarbeit: Covid-19 und Medien. Welche Chancen bestehen jetzt?

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

insbesondere die Jugendlichen wachsen wie selbstverständlich mit einer immensen Medienvielfalt auf. Andere wiederum, oftmals Eltern oder Ältere, haben Probleme damit. Warum sehen wir das nicht als Chance? Was können wir jetzt machen?

Medien – Update oder Upgrade für die gesamte Familie

Wer einmal Zeit hat in einer stark frequentierten Umgebung Menschen zu beobachten, wird feststellen, dass eine sehr große Anzahl von Menschen mobil ausgestattet durch das öffentliche Leben geht. Das Smartphone ist zumeist online und zeigt Wege an. Es wird mit dem Smartphone kommuniziert, es spielt Musik ab oder wird nebenbei anderweitig genutzt. Selbst in der jetzigen Pandemie wird nach einer medialen und politischen Lösung gesucht. Mit Hilfe einer App sollen Auswertungen zum Ausbruchsgeschehen gesammelt werden. Wir alle werden uns also über kurz oder lang mit dieser Thematik beschäftigen müssen.

Grundsätzlich Medienthemen und die Basis sind:

  • SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. (Chancen+Risiken, Handlungsempfehlungen)
  • Gutes Aufwachsen mit Medien (Medien sicher und kreativ nutzen/einsetzen)
  • Surfen ohne Risiko (sichere Passwörter, Regelwerk, das Internet)
  • ACT ON! aktiv + selbstbestimmt online (medienpädagogische Begleitung/Online Verhalten)

(Bei den tiefschwarz geschriebenen Informationen, handelt es sich um Internetseiten. Weitere Informationen unter: BMFSFJ – Medienkompetenz stärken )

Wir, von der Schulsozialarbeit, möchten allerdings diesmal Ihren/Euren Standpunkt verändern. Weg von den grundsätzlichen Themen. Hin zu Medien in der jetzigen Situation – Medien als Lernmittel. Wir möchten darauf verweisen, dass es sich momentan um eine große mediale Chance für die gesamte Familie handelt:

  • Eltern sind gut geschult: Ihr Kind kann von Ihnen lernen und vor allem wird der Jugendliche, selbst bei langjährigem Umgang mit seinen Medien, bei Word, Excel und Co. sicherlich Hilfe benötigen. Ein update für alle steht an.

Mutter – Vater – Kind

  • Eltern sind unsicher: Ihr Kind kann mit Ihnen lernen und vor allem können alle viel mitnehmen und gemeinsam Lösungen suchen. Ein update für alle.

Mutter – Vater – Kind

  • Eltern sind ohne Zugang: Ihr Kind kann Ihnen zeigen, was möglich ist. Sie können Lernen und bestimmt beim Lerninhalt Ihrem Kind später wieder was zurückgeben. Eine win – win Situation mal andersherum.
  • Eltern und Kind sind ohne Zugang: Wenn nicht jetzt, wann dann? Alle können sich dem Thema nähern und werden gemeinsam Erfolge erleben.

Bei allen Konstellationen:

Eine ganz spannende gemeinsame Familienreise kann starten. Stellt Fragen, lasst euch Apps erklären oder probiert vieles aus. Am Ende des Weges wird es für alle zu einem upgrade kommen. Dafür lohnt es sich bestimmt ein Teil der Familienzeit einzusetzen. Besonders wertvoll ist hierbei, dass Kinder/Jugendliche mit ihren Eltern an etwas arbeiten, was in ihrer Lebenswelt bereits ist und schon immer eine Faszination ausgeübt hat. Jugendliche können mit ihren Eltern etwas Tolles teilen. Die Eltern hingegen müssen in diese Welt eintauchen, ob sie es wollen oder nicht. Jetzt besteht die Chance, dass mit den eigenen Kindern anzugehen. Die Zeit bleibt nun mal nicht stehen und fordert uns alle auf.

Im Übrigen gibt es einen weiteren tollen Nebeneffekt. Sie beide, Eltern wie Schüler, haben die Möglichkeit, z.B. das Smartphone zum Vokabeln prüfen/lernen, zum Lernstoff ansehen/aneignen oder als Vorbereitung für Klassenarbeiten samt der Terminierung einzusetzen. Sie als Eltern können diese Daten verknüpfen und auf dem eigenen Smartphone parallel ansehen. Vorteil: Eltern sind ganz nah am Kind und am Lernstoff, bekommen die Informationen, was (welches Thema), wann (Klassenarbeiten, Abgabetermine Ordner oder Hausarbeiten) anstehen ohne dauernd nachfragen zu müssen.

…und nicht zu vergessen: das Smartphone ist Dauerpräsent, also immer dabei. Ich (Eltern und/oder Schüler) kann auf langweiligen Autofahrten nachschauen, beim Warten mich informieren oder bei anderen Angelegenheiten schnell mal Informationen suchen, was in der Schule anliegt. Es besteht sogar die Chance zu sehen, ob gelernt wird.

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

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Berufsmesse online für Schüler und Eltern

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Coronabrief 02.06.2020

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Schulsozialarbeit: Wo kommt nur der Stress her?

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wir lernen in diesen Tagen, was es bedeutet, wenn unser Alltag nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Allem voraus fehlen uns unsere sozialen Kontakte. Auswirkungen sind sehr häufig: Wir spüren eine höhere Belastung, sind reizbarer und fühlen uns gestresst.

Stress und Entspannung

Vorab erstmal das Positive – Stress ist etwas Natürliches. Stress war und ist für uns als Mensch überlebenswichtig. In diesem Zustand erhalten wir kurzfristig eine erhöhte Leistungsbereitschaft, die uns durch eine automatische Reaktion des Körpers zur Verfügung gestellt wird. Bei Gefahren bedeutet es „Fliehen“ oder „Kämpfen“, in vielen anderen Situationen einfach nur eine wesentlich erhöhte Aufmerksamkeit.

Für ganz viele Menschen bedeutet Stress eine Belastung. Es kann das Gefühl „unter Druck zu sein“ entstehen und es können auch körperliche Beschwerden auftreten. Daher ist es wichtig zu wissen woher der Stress kommt und Strategien zu kennen wie dem Stress begegnet werden kann.

Stress hat viele Auslöser. Eine Stressreaktion kann durch äußere Faktoren, wie Lärm, ein Überangebot an Reizen usw. entstehen oder durch innere Faktoren, wie Erfahrungen, Vorstellungen usw. Deshalb ist es gut, wenn Stresssituationen analysiert werden. Was passierte? Was spürte ich? Was habe ich getan? Oder auch nicht getan?

  • Problem erkennen und benennen
  • Mögliche Lösungen sammeln (wenn möglich den Auslöser mit einbeziehen)
  • Beste Lösung für beide/alle herausfiltern
  • Sich Folgen ausmalen und besprechen
  • Bewerten – und dann entscheiden und durchführen

Präventiv und damit ein Schutz ist das Gefühl der Entspanntheit. Das erreicht jeder anders. Hilfreich ist z.B. unter anderem das Wegatmen (bis 10 Zählen und viel durch die Nase einatmen und durch den Mund alles ausatmen), eine Traumreise (alle zusammen mit Hilfe eines Abspielgerätes), seinen Traumort aufsuchen (in Gedanken oder vielleicht ist dieser ja in der Nähe (Waldstück?)), das Weglachen (eine lustige Situation sich vorstellen) oder auch das Wegsingen. Es gibt aber natürlich noch viel mehr Ideen, wie Schreiben, Lesen und Malen usw., die helfen.

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke Schulsozialarbeit

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Coronabrief 18.05.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

nachdem wir und vor allem die Schülerinnen und Schüler die  schriftlichen Prüfungen hinter sich bzw. hinter uns gebracht haben, gehen wir nun in die letzte Phase unseres Schuljahres. Gemäß dem Stufenplan des Ministeriums kommen jetzt immer mehr Klassenstufen in die Präsenzphase in die Schule. Wie wir es derzeit schon mit einzelnen Klassen machen, wird es  auch in den folgenden Wochen nur ein tageweiser Besuch werden, denn wir müssen die Klassen weiterhin in Gruppen teilen, um so die Abstandsregeln einhalten zu können.

Der Plan sieht vor, dass ab 1. Juni alle Klassen wieder in die Schule kommen, und zwar einmal bis maximal zweimal pro Woche. Die Klassenlehrkräfte legen diese Tage fest, wobei wir eine Tageshöchstgrenze bestimmt haben, damit nicht zu viele gleichzeitig in der Schule sind. Unterricht soll es dann vorrangig in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch geben, in der Oberstufe sind es die Profil- und die Kernfächer. Der Unterricht über die digitalen Medien läuft parallel weiter. Auch die Notbetreuung wird es an allen Schultagen  bis zu den Ferien geben, nicht aber am 22.05., da dieses ein regulärer Ferientag ist. Die beweglichen Ferientage am 20. und 25. Mai wurden als solche gestrichen, hier finden also die Notbetreuung und für einzelne Klassen auch Präsenzunterricht statt. Hinweisen möchte ich noch darauf, dass aus gesundheitlichen Gründen nicht alle Lehrkräfte in der Schule sein können und in diesen Fällen die Versorgung mit online-Aufgaben und der telefonische Kontakt vorrangig sind.

Viele Grüße!

Harry Stossun

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Schulsozialarbeit: Die Häufung von Konflikten im Alltag – das ist jetzt leider möglich

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wir verbringen die meiste Zeit momentan zu Hause. Viele leben auf beengten Raum. Das ist stressig und nicht immer einfach. Konflikte sind vorprogrammiert. Damit eine strittige Situation besser eingeordnet werden kann, kann es sinnvoll sein, vor einer impulsiven Reaktion, kurz zu überlegen was gerade warum passiert ist. Folgendes Modell kann dabei hilfreich sein. Bei jeder Information sollte geschaut werden, auf welcher Ebene der Sender und Empfänger spricht.

Das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun

Der Sorgeberechtigte sagt: Das Zimmer sieht unordentlich aus. Bitte räume es auf!

  1. Ohr – Sachebene = Rein sachlich ist das Zimmer unordentlich und soll aufgeräumt werden. Eine klare Feststellung des Sorgeberechtigten.
  2. Ohr – Selbstoffenbarung = Der Sorgeberechtigte findet es schrecklich, wenn ein Jugendzimmer so aussieht.
  3.  Ohr – Beziehung = Der Sorgeberechtigte kann z.B. häufig Anweisungen geben, weil er der „Erwachsene“ oder auch „Überlegene“ ist. Er kann es halt!
  4.  Ohr – Appell = Das Zimmer muss aufgeräumt werden, weil es unordentlich ist.

Beispiel: Wenn der Sender auf der Sachebene spricht und der Empfänger auch auf der Sachebene hört, dann ist das ganze ohne Wertung zu verstehen und müsste, zumindest bei gleichen Vorstellungen von Ordnung, kein Problem darstellen. Verhandelbar wäre vielleicht noch der Zeitpunkt, bis wann aufgeräumt werden soll.

Beispiel: Sollte der Sender aber z.B. auf der Appellebene sprechen und der Empfänger auf der Beziehungsebene hören, dann ist ein Streit fast unausweichlich. Der Empfänger will, dass aufgeräumt wird. Der Jugendliche fühlt sich genervt, weil er öfters Ansagen bekommt und keine Lust hat diese auszuführen.

Sobald unterschiedliche Ebenen vorliegen, kommt es zu Missverständnissen und damit kann eine Situation schnell eskalieren. Gepaart mit dem allgemeinen Stress ist das alles hochexplosiv. Es ist eine schwierige Situation.

Ziel sollte es sein, zu klären, warum welche Ebene vorliegt und wie beide Seiten auf eine gemeinsame Ebene kommen können. Es muss geklärt werden was fehlt, um etwas anzunehmen oder um etwas anders beurteilen zu können. Dieses betrifft sowohl den Sender wie auch den Empfänger!

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

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Schulsozialarbeit: Das Coronavirus – ein ungebetener Begleiter in unserem Alltag!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wir leben alle momentan unter ungewöhnlichen Umständen und, was erschwerend ist, teils beengt miteinander. Damit kommt dem „Gesagten“ noch mehr Gewicht zu, als es schon immer war. Damit möchten wir Euch / Ihnen ans Herz legen, das Gesprochene bewusst zu formulieren.

ICH-BOTSCHAFTEN

Vor allem in schwierigen Situationen haben sich bestimmte Verhaltensweisen gut bewährt:

  • Verständnis haben für die Anliegen und Aussagen Ihres Kindes.
  • Ausreden lassen, selbst wenn es schwerfällt.
  • Eigene Aussagen mit „Ich-Botschaften“ tätigen
    • Die vier Teile der Ich – Botschaft:
      • Wenn du … Nennen des Anlasses.
      • bin ich … Nennen des Gefühls.
      • weil … Nennen der Begründung.
      • ich möchte … Nennen der Erwartung.

Beispiel:

Jemand spricht undeutlich –> Folge: Du sprichst undeutlich. Rede mal ordentlich!

Besser: Ich kann dich nicht verstehen, das strengt mich sehr an, weil es gerade so laut ist und ich möchte, dass du näher zu mir kommst oder kurz wartest bis es leise wird.

  • Bevor was falsch interpretiert wird…wiederholen Sie das Gesagte und fragen nach, ob es so richtig verstanden ist.
  • Sollte es zu Streit kommen, so kann eine Entschuldigung helfen. Der Grund kann besprochen werden und der Jugendliche lernt, dass eine Entschuldigung hilft.
  • Ruhe bewahren und nichts dramatisieren
  • Kritische Anmerkungen immer konkret benennen, damit das Verhalten erkannt und eben auch geändert werden kann.

Zu guter Letzt noch was ganz Wichtiges:

  • Lob ist oft hilfreicher als Kritik

(Beispiele: Ich finde es schön, dass du versucht hast, selbst eine Lösung zu finden. Oder: Du darfst das ruhig selbst entscheiden.)

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Schulsozialarbeit

Annika Zimmer und Bernd Reinke

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Die Schulsozialarbeit ist für euch da!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-SoV-2 haben eine Vielzahl von gesellschaftlichen, beruflichen und familiären Veränderung hervorgerufen. Viele Menschen stehen aufgrund der aktuellen Einschränkungen vor einer enormen Herausforderung.

Die Unsicherheit zu Art, Umfang und Dauer dieser Krise kann Sorgen und Ängste hervorrufen. Das veränderte Alltagsleben kann zu familiären oder persönlichen Problemen, Konfliktsituationen oder Zukunftsunsicherheiten führen.

Der Schulsozialarbeit ist bewusst, dass Abstand halten in der Corona-Krise das Gebot der Stunde darstellt. Es bedeutet aber nicht, dass wir nicht für die auftretenden Probleme und Sorgen da sind.

Unter Berücksichtigung der bekannten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sind persönliche Gesprächstermine möglich. Selbstverständlich sind wir auch weiterhin telefonisch unter 04155 814260 und per E-Mail unter schulsozialarbeit@gemeinschaftsschule-buechen.de erreichbar.

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

Weiterführende Informationen finden Sie/ findet ihr hier:

https://mobil.kreis-rz.de/Home/Aktuelles

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/coronavirus_node.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Weiterführende Hilfsangebote finden Sie/ findet ihr hier:

https://eltern.bke-beratung.de/~run/views/home/index.html

https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html

https://www.telefonseelsorge.de/

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