NIEMAND HAT DIE ABSICHT EINE MAUER ZU ERRICHTEN (Walter Ulbricht)

15 Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Darstellen und Gestalten“ der Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule bringen ein Stück über ihre nicht allzu ferne Geschichte von ihrer z.T. unmittelbaren Umgebung auf die Bühne. Sie „erzählen“ von den Gegensätzen und auch Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West. In den Szenen, die eigenständig erarbeitet wurden, erscheinen die unterschiedlichsten Rollen: So treten sowohl Grenzsoldaten – eine komplette Armee – als auch Udo Lindenberg oder Friedegart Belusa und noch einige andere Personen auf. Das Stück beginnt mit dem Bau der Mauer und endet mit deren Fall.

Verortet sind die Szenen vorrangig in den Zügen und auf den Gleisen zwischen bzw. in Büchen und Schwanheide – aber auch in dem jeweiligen Zuhause von BRD- als auch vor allem von DDR- Bürgern. Man darf gespannt sein, wie die 13 Schülerinnen und 2 Schüler der 10. Klassen dieses bühnentechnisch bzw. spielerisch umsetzen werden – aber auch wie ein eher trockener  geschichtlicher Stoff zu einem kleinen unterhaltsamen Stück werden kann.                                                             In der Pause wird der WPU „Verbraucherbildung“ der 9. Klassen für das leibliche Wohl des Publikums sorgen.

Lassen wir uns am 18. und 19. Mai jeweils um 19.00 Uhr im Multifunktionszentrum der Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule überraschen!

Wir, die Schülerinnen und Schüler des WPUs „Darstellen und Gestalten“ und unsere Lehrerin (Silke Jentzsch), freuen uns auf Sie!

Um eine erneute Verbreitung des Corona-Virus‘ möglichst zu vermeiden, möchten wir Ihnen das Tragen einer Maske nahelegen. – Danke!

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Unterstützung unserer ukrainischen Schülerinnen und Schüler

Vor den Osterferien haben wir im Rahmen unserer großen Müllaktion viele Geldspenden erhalten. Mit diesem Geld haben wir nun Schulmaterial für unsere inzwischen 19 geflüchteten Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine kaufen können. In den Taschen, die auch die ukrainischen Kinder in der Grundschule erhalten werden, findet man eine Grundausstattung für den Schulbesuch, also Stifte, ein Wörterbuch, Hefte, Mappen, Brotdosen, Trinkbecher usw. Zusammen mit den Laptops, die die neuen Schüler/innen leihweise von der Schule gestellt bekommen, sind hoffentlich die Grundlagen für einen erfolgreichen Schulbesuch gegeben

 Im Beisein von Frau Artiushchenko, die wir als unterstützende Lehrkraft einstellen konnten, Herrn Futschek, der den Deutsch-Sprachunterricht übernommen hat und unserem Schülersprecher Lucas Lüdke haben wir die Materialpakete überreicht.

Vielen Dank an die Spender, die das möglich gemacht haben. Weitere aus den Spendenmitteln finanzierte Unterstützungsmaßnahmen sind geplant.

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Müllsammelaktion

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Schulgemeinschaft,

vor wenigen Wochen war die Welt in der Ukraine noch in Ordnung und das Leben verlief dort wie bei uns. Menschen gingen zur Arbeit und Schüler/innen zur Schule, kamen nach Hause, machten ihre Hausaufgaben und trafen sich mit Freunden.

Mit dem Überfall auf die Ukraine änderte sich das innerhalb weniger Stunden.

Bomben und Raketen zerstören Häuser, Menschen flüchten in Keller und laufen um ihr Leben. Mütter verlassen mit ihren Kindern Hals über Kopf ihre Heimat und versuchen sich in Sicherheit zu bringen, während die Väter zurückbleiben und ihr Land verteidigen. Mittlerweile sind über 2 Millionen auf der Flucht, davon ein großer Teil Kinder und Jugendliche.

Wir können uns das alles nicht vorstellen und unser Mitgefühl gilt diesen Opfern des Krieges.

Seit Beginn dieses Krieges blicken wir jeden Tag erneut fassungslos, sorgenvoll und voller Trauer auf das Geschehen in der Ukraine.

Wir verfolgen gespannt die Nachrichten und hoffen, dass auch einmal gute Meldungen kommen, dass es den Mächtigen dieser Welt in Europa, Amerika und China gelingen möge, das Blutvergießen in der Ukraine zu beenden.

Was können wir und besonders wir in der Schule tun?

Wir schaffen Gelegenheiten, unsere Ängste und Sorgen zum Ausdruck zu bringen in Form von Gesprächen oder auch schriftlich, wie es viele Schüler/innen in der Pausenhalle getan haben.

Wir zeigen Solidarität mit dem mutigen ukrainischen Volk, das seine und damit auch unsere Freiheit verteidigt, auch mit Zeichen in den Fenstern und an der Fassade.

Und wir helfen, nicht nur einzeln, wie es viele tun, sondern als Schulgemeinschaft. Klassen haben damit begonnen, die Erlöse aus dem Tresenverkauf zu spenden, so die Klasse 9b, die 280 Euro übergeben hat.

Der Gedanke, mit einer Müllsammelaktion Geld zu sammeln, ist überall bereitwillig aufgenommen worden, sowohl in den Klassen, als auch bei Herrn Markus Räth von der Büchener Wirtschaftsvereinigung, die wir schnell als Kooperationspartner gewinnen konnten. Unterstützung erfuhren wir auch durch den Bürgermeister der Gemeinde Büchen, Herrn Uwe Möller.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen wir am 11. März klassenweise in die mit der Büchener Gemeinde abgesprochenen Bereiche.

Und wir fanden jede Menge Müll! Insgesamt kamen 168 Säcke Unrat zusammen, hinzu kam jede Menge Sperrmüll, darunter ein Teppich, ein Schrank, Draht usw.

Dank gilt vor allem den Firmen aus der Region und den Privatpersonen, die als Paten unserer Müllsäcke so reichlich gespendet haben. Manche Firmenvertreter waren bei der Abschlussveranstaltung dabei.

Es haben sich 17 Firmen beteiligt:

Fa. Arno Schulz

Fa. Böhme Kunststoff

Zimmerei Räth

Fa. Gollnest und Kiesel

Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg

Schuhhaus Fischer

Tischerlei Kruska

Dänische Kerzendiele

Fa. UMSA Gerüsttechnik

Gärtnerei Martens

Fa. Michelsen

Fa. Abel

Fa. Henning Beck

Edeka Parau

Frau Petra Wenck

Axel Bourjau

Fa. Nordreifen

Insgesamt sind über 5.400 € an Spenden übergeben oder überwiesen worden. Das ist ein riesiger Erfolg für unsere Schule und für die Ukraine-Hilfe!

Herzlichen Dank an alle Sammler und Spender!

Wir werden das Geld in Absprache mit der SV insbesondere für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine verwenden.

Die eigentliche Arbeit, nämlich das Müllsammeln, ist angesichts der Spendenaktion etwas in den Hintergrund getreten. Aber auch die Tatsache, dass Schüler/innen Büchen saubergemacht haben, verdient eine Würdigung, zumal die Umwelterziehung einen festen Platz in unserem Schulprogramm hat.

Die Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck von dem Engagement an diesem Tag.

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Anmeldungen zur Oberstufe

Anmeldungen für den Besuch der 11. Klasse ab Sommer sind weiterhin möglich. Geplant sind ein gesellschaftliches Profil mit dem Profilfach Wirtschaft/Politik, das Fach Biologie im naturwissenschaftlichen Profil sowie ein Sportprofil.

Voraussetzungen für den Zugang zur Oberstufe sind ein qualifizierter Abschluss mit dem MSA oder die Versetzung von der Klasse 9 nach 10 an einem Gymnasium.

Wechsel von anderen Oberstufenjahrgängen zum Sommer sind nach Absprache ebenfalls möglich.

Informationen über die Oberstufe sind auf dieser Homepage zu finden. Termine für individuelle Beratungsgespräche kann man unter 04155-81420 vereinbaren, die Kontaktaufnahme ist auch möglich per E-Mail gemeinschaftsschule@schulzentrum-buechen.de.

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Komisch. Ein Stück über die Anderen

Theaterprojekt Klasse 9/ Darstellen und Gestalten

Die Proben

Während der Proben für das Stück ,,Komisch. Ein Stück über die Anderen” von Bernd Winter gab es viele Momente, die den Schauspielern besonders in Erinnerung blieben. Darunter

natürlich lustige und fröhliche, aber auch Momente, in denen es nicht so toll lief, blieben den

Schauspieler noch später in Erinnerung. Mit vielen lustigen Momenten fing das

Stück an. Wie zum Beispiel, als es zu einem kleinen Unfall in der Szene der „Obercoolen“

kam. Dort waren zwei von ihnen ineinander gerannt und mit einem Ruck auf dem

Boden gelandet. Das war einer der Lieblingspannen der Schauspieler von der

Bühne. Eine andere Lieblingsszene der Schauspieler war die Partyszene der

Coolen. Auch wenn die Szene eher peinlich für die Schauspielerin von der Coolen

war, da sie es unangenehm fand, sich in den Mittelpunkt zu tanzen. Neben den guten

Dingen gab es natürlich auch Probleme hinter der Bühne, wie zum Beispiel ein Ausfall

einer Schauspielerin am Tag der Vorführung, die dann von der freiwilligen Schauspielerin

Lea Dettmann aus dem siebten Jahrgang übernommen wurde. Aber trotz einiger

Probleme hatten die Schauspieler einen Riesenspaß und einen großen Schub an Selbstvertrauen.

Bühnenaufbau

Es gab mindestens zwei Personen, die die Bühne aufgebaut haben. Sie haben Tische und Stühle auf die Bühne gebracht, sowie den Vorhang aufgezogen.

Marketing

Das Marketingteam erstellte uns ein Plakat, das sie dann in den Klassen vorgestellt haben und in der Schule aufgehängten.

Kostüm

Wir mussten uns erstmal überlegen, welche Kleidung und Farbe für die Figuren und ihren Charakteren passen werden, dann haben wir das Kostüm entworfen. Es hat viel Zeit gebraucht, um die Kostüme der Figuren zu zeichnen.

Kuchenverkauf

Vor unserem Theaterstück hatten wir einen Kuchenverkauf, wo man Brownies, Kaffee und Milch und verschiedene Kekse und Kuchen kaufen konnte. Schüler aus unserem Kurs spendeten das Gebäck, und Freiwillige aus dem Darstellen und Gestalten Kurs der 7. Klasse unterstützen uns, den Kuchen vor dem Multifunktionsraum zu verkaufen. Die Idee des Verkaufs stammte von der Marketing-Gruppe und wir konnten dadurch ein kleines Budget für unseren Kurs einnehmen.

Die Stimmung

Nach der Generalprobe war die Stimmung gelassen. Nachdem der Kuchenverkauf begonnen hat, wurde die Stimmung nervöser. Zehn Minuten vor der Aufführung, sammelten sich alle hinter dem Vorhang. Dort war die Stimmung sehr aufgeregt und angespannt, da viele hibbelig wurden und ihren Text öfters durchgegangen sind. Um die Aufregung zu erleichtern, sind wir vor der Aufführung rausgegangen und haben einen Kreis gebildet, um dann alle gemeinsam die

Nervosität rauszuschreien, andere haben gesungen oder haben Atemtechniken gemacht.

Licht und Ton

Wir hatten richtig gute Unterstützung von Lukas Lüdtke und Mohammad Ayham Saada bekommen. Als das Licht da war, war es ruhiger und man konnte sich besser auf das Stück konzentrieren.

Anekdote

Wir haben den Tisch von den Regelschreiberinnen vergessen wegzuräumen. Eigentlich sollte der Tisch bei der Party weggeräumt werden. Wir mussten überlegen, wie wir den Tisch von der Bühne bekommen. Dann haben wir schnell eine Lösung gefunden, indem der Chor der Wissenschaftler den Tisch unauffällig mitgenommen hat. Als wäre es von Anfang an geplant gewesen.

Feedback

Nach unserem Stück haben wir in den Klassen eine Art Umfrage gemacht und uns Feedback geholt.

Wir haben von vielen Leuten sehr nette Rückmeldungen bekommen und von manchen auch gute Kritik.

Insgesamt waren wir in fast allen 7ten, 8ten, 9ten und 10ten Klassen und haben von den meisten Klassen auch Feedback bekommen. Uns wurde oft gesagt, dass das Stück sehr lustig war. Unsere Kostüme, und vor allem das Bühnenbild und die Musik, kamen auch sehr gut an. Aber wir haben auch berechtigte Kritik bekommen. Zum Beispiel die Lautstärke. Aufgrund der Maske, die wir tragen mussten, hat man manche Leute nicht so gut verstanden und das ist auf jeden Fall eine Sache, auf die wir in Zukunft, und vielleicht bei unserem nächsten Stück, achten werden. Insgesamt kam unsere erste Aufführung aber gut bei den Zuschauern an.

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(Bilder von Lukas Lüdtke)

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