A K T U E L L...

 

 

Schule bei Nacht

 

Am 15. Dezember veranstalte unsere Schule zum ersten Mal eine „Schule bei Nacht“. Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag zusätzlich zum Vormittag auch in der Zeit von 18 bis 22 Uhr „Unterricht“. Aus einem besonderen Angebot an „Fächern“ konnten sie sich im Vorwege Interessantes aussuchen. Drei Kurse mussten jeweils belegt werden und dabei waren Angebote vom Bereich der Naturwissenschaften bis zum Standardtanz. Auch Schüler/innen unserer Oberstufe boten Kurse an.

Schon beim Betreten des Schulgeländes wurden die Besucher mit einer Beamershow akustisch und visuell auf den besonderen Schulabend eingestimmt. Vielen Dank an die Kursleiter, die so viele interessante Ideen hatten und uns Schule einmal anders erleben ließen

Alle waren am Ende des Tages begeistert und sind sich sicher: Das wird wiederholt!

 

Lesen Sie hierzu auch den Schülerbericht...

 

 

 

DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE mal anders

 

Am 20. Dezember überraschte der Wahlpflichtkurs der 9. Klassen das Publikum in dem voll besetzten Multifunktionszentrum mit einer tatsächlich anderen und hochaktuellen Weihnachtsgeschichte, die auf dem Lukasevangelium basiert – aber ansonsten von Frau Jentzsch neu verfasst wurde.

Die 23 Schüler verblüfften das Publikum durch eindrucksvolle Standbilder, durch absolut überzeugende Mimik und Körpersprache, durch nahezu perfekte Synchronität sowohl sprachlich als auch bewegungsmäßig, durch selbstbewusst vorgetragene Lieder und beeindruckende Tänze. Ein weiterer Schüler bediente die Technik. Darüber hinaus konnte Frau Jentzsch ihre acht Schüler umfassende Schulband-AG der 7. und 8. Klassen für dieses Projekt gewinnen, die für eine überzeugende instrumentale Begleitung der Lieder sorgte (übrigens über den Regelunterricht hinaus).

Sowohl Beteiligte als auch Zuschauer haben das Hereintragen von ca. 60 Kerzen bei total abgedunkeltem Raum als besonders emotional empfunden. Die dazu eingespielte Musik der Gruppe Nightwish, die sich musikalisch von dem Flüchtlingsmädchen Sharbat Gula hat inspirieren lassen, passte sowohl inhaltlich als auch stimmungsmäßig geradezu perfekt.

Abschließend noch ein paar Meinungen zu der andersartigen Weihnachtsveranstaltung:

Es war zum Heulen schön!

Ein absolut tiefgründiges Stück!

Die gesamte Aufführung war ein Traum!

Das Lied „Möge die Straße uns nach Deutschland führen …“ war absolut ergreifend!

Die Statements zum Krieg, die nach und nach gleichzeitig gesprochen wurden, die sich dabei steigernde Lautstärke, das sich dabei auflösende Standbild zum Thema Krieg und die abschließend synchron gesprochene Feststellung: „Grausam dieser Krieg!“ – all das war tief berührend.

Es war sehr beeindruckend, so viel Gefühl nur über Gestik, Mimik und minimalistische Worte auszudrücken.

Ein Riesenkompliment an alle Beteiligten!

Und zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an die Zuschauer, die gespendet haben.

Der Erlös von 190,-€ soll nun, da man nicht weiß, wo vor Ort das Geld in Syrien landet, an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ gehen.

 

 

 

 

Kinder helfen Kindern: Weihnachtspäckchen für Kinder in Rumänien

 

Mitten in Europa - in Rumänien, in Moldawien, in der Ukraine - gibt es auch heute noch Menschen, die in bitterer Armut leben und sich um ihr täglich Brot sorgen müssen. Unsere Idee war es, diesen Menschen bzw. den so lebenden Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen.

Nach einer Informationsveranstaltung über die Lebensverhältnisse hieß es für die Klassen, sich Gedanken zu machen, die Geschenke zu sammeln und sie dann hübsch zu verpacken. Es beteiligten sich wieder alle 5. und 6. Klassen sowie auch mehrere ältere Jahrgänge. Es sind sage und schreibe 172 Päckchen zusammengekommen, die Zahnbürsten und -pasta, Stifte und Malblöcke, Handschuhe und Mützen, Süßigkeiten und Kuscheltiere enthalten. Am 15. November fand die Übergabe der Päckchen an Frau Theivogt und Frau Mohrdieck vom Tangent Club Mölln statt.

 

Diese Übergabe wurde durch Reden von Fünftklässlern eingerahmt:

Fiona: „ Danke, dass ihr so viel gespendet habt - ihr spendet ja für eine gute Sache.“

 

Lara: „Seit neun Jahren helfen wir Kindern, die keine Geschenke bekommen. Stellt euch ein Weihnachten ohne Geschenke vor! Für uns würde es nicht in Frage kommen. Doch es ist nicht für alle selbstverständlich. Wir wollen diesen Kindern eine Freude machen, damit sie genauso glücklich sind wie wir. Wir halten alle zusammen. Jeder hilft mit. Alle ziehen am gleichen Strang. Das macht eine Schule aus.“

 

Heinrich: „ Ich hoffe, die Päckchen kommen sicher an ... und den Kindern in Rumänien schon mal Frohe Weihnachten!“

Dem überzeugenden Engagement der Kinder und der Lehrkräfte gebührt große Anerkennung.

Im Namen der zu beschenkenden Kinder sprechen wir an dieser Stelle ein großes Dankeschön aus!

 

 

 

 

Zeitzeugen an unserer Schule

 

Am 9. November, also pünktlich zum Gedenktag für die Pogrome des Jahres 1938, hatten wir wieder Holocaust-Zeitzeugen bei uns zu Gast. Wie in den letzten Jahren hatten wir durch die Vermittlung von Frau Gabriele Hannemann und den „Verein miteinander leben“ die Möglichkeit, unseren Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen diese besondere „Geschichtsstunde“ zu bieten.

Unsere Gäste waren Frau Eva Szepesi aus Frankfurt, die wir schon in den Vorjahren erleben konnten, sowie Herr Naftali Arjan, der aus Israel zu uns gekommen war.

Frau Szepesi, geboren 1932 in Budapest, floh im Alter von 11 Jahren mit falschen Papieren aus Ungarn in die Slowakei; wo sie sich zunächst bei verschiedenen Personen verstecken konnte. Im Novemer 1944 wurde sie entdeckt und ins KZ Auschwitz deportiert. Sie verbrachte dort furchtbare Monate bis zur Befreiung im Mai 1945. Frau Szepesi hat ihre Erinnerungen in einem Buch festgehalten, aus dem sie Passagen vorlas. Außerdem zeigte sie einen Film über ihr Leben, den ihr Enkel hergestellt hat.

 

Das Besondere an diesem Vortrag von Frau Szepesi war der Besuch des Fernsehens. Man findet den sehr gelungenen Beitrag, in dem auch unsere Schülerinnen und Schüler zu sehen und zu hören sind, in der Mediathek des NDR. Stichwort: N3, Schleswig-Holstein-Magazin am 10.11.2016.

 

Herr Naftali Arjan, geboren 1928 in Krakau, musste als 11jähriger seinen Heimatort zusammen mit seiner Familie verlassen und durchlief eine ganze Reihe von Konzentrationslagern, wo die Familie unter furchtbaren Bedingungen Zwangsarbeit leisten musste. Als die russischen Truppen herannahten, musste er sich auf den Todesmarsch begeben. 1945 wurde er von der amerikanischen Armee im KZ Buchenwald befreit. Von seiner großen Familie ist niemand am Leben geblieben. 1947 wandert er nach Israel aus. Er führt heute noch israelische Schüler durch Auschwitz.

Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr beeindruckt, stellten gute Fragen und erlebten auf diese Weise eine beeindruckende Geschichtsstunde.

 

 

Kurznachrichten...

 

 

Quelle: Lübecker Nachrichten, 14.11.2016

 

 

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