Ferieninformationen 2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

am Freitag sind wir nach einem besonderen Schuljahr in die Ferien gegangen. Trotz aller Beschränkungen haben wir es – so meine ich – ganz gut hingekriegt. Wenn wir schon unter „normalen“ Verhältnissen auf die elterliche Mithilfe angewiesen sind, so waren wir es in den letzten Wochen und Monaten ganz besonders. Welche Belastungen durch die Schulschließung in vielen Familien entstanden, haben die Lehrkräfte in etlichen Gesprächen erfahren. Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen, liebe Eltern, sehr.

Wie Sie wissen, soll es nach den Ferien mit dem Präsenzunterricht für ganze Klassen weitergehen. Voraussetzung dafür ist, dass das Infektionsgeschehen es erlaubt. Es wird in jedem Fall noch keine Rückkehr zu den Arbeitsbedingungen von vor der Pandemie geben, denn Hygiene- und Abstandsregeln werden auch weiterhin unser Tun bestimmen.  Was das im Einzelnen heißt, werden wir rechtzeitig erfahren und an dieser Stelle an Sie und euch weitergeben.  Bekannt ist bislang schon, dass die Klassen sich –  außer in den Kursen – nicht vermischen sollen und es aus diesem Grunde auch keine AGs geben wird. Auch für die Pausen müssen wir uns etwas einfallen lassen.

In den letzten Tagen des Schuljahres haben die Lehrkräfte ihre Eindrücke aus dem Homeschooling zusammengetragen, erkennbare Stofflücken benannt und Überlegungen angestellt, wie auf diese zu Beginn des neuen Schuljahres reagiert werden muss.  Vom Bildungsministerium kamen Hinweise,  wie mit den Abschlussjahrgängen des nächsten Jahres verfahren werden wird. Es muss sich also niemand große Sorgen machen, dass es mit der Schule nicht erfolgreich weitergehen kann.

Über die Ferien wird es in unserem Schulgebäude keineswegs ruhig zugehen. Die Komplettsanierung des Sanitär- und Umkleidetraktes der großen Sporthalle hat schon begonnen und wird sich noch einige Monate hinziehen, so dass es für uns Einschränkungen geben wird. Hingegen sollen die Arbeiten an der Erweiterung unseres WLAN-Systems bis zum Schulstart abgeschlossen sein. Wir haben ja bereits eine recht gute Abdeckung in fast allen Bereichen des Gebäudes, es soll aber noch besser werden! In die Ausstattung mit digitalen Medien wird in der nächsten Zeit noch viel Geld fließen.

Wir gehen davon aus, dass der Unterricht für alle Schüler/innen der Klassen 6-13 am 10. August in der ersten Stunde startet. Die Einschulung der Fünftklässler erfolgt am 11.08. in der auf dem Elternabend besprochenen Art und Weise. Sollte sich etwas ändern, erfahren Sie es/erfahrt ihr es auf dieser Homepage.

Ich wünsche Ihnen und euch schöne Ferien!

Harry Stossun

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Spendensammlung für Zwischenstopp Straße Obdachlosenhilfe Hamburg e.V. – wir sagen Danke!

Kartons werden gefaltet, gestapelt, gepackt, Tüten rascheln, es wird sortiert, gefaltet und geräumt – keine Frage: Malte und Sören (10b) haben einiges zu tun. Dankenswerterweise haben beide es übernommen, die Spenden – die trotz des eingeschränkten Schulbetriebs in großer Zahl bei uns eintrafen – in Eigenregie für die Weiterverwertung durch Zwischenstopp Straße vorzubereiten. Ein eigens überlegtes System und viel Arbeit stecken hinter der sauber aufgestapelten Wand aus Kartons, randvoll gepackt mit vielen Spenden. Von allem etwas dabei: Kleidung für Männer und Frauen in allen Größen, Schuhe, Hygieneartikel, Schlafsäcke, Handtücher, Verbandmaterial – sogar Hundefutter hat seinen Weg zu uns gefunden.

Ein erster Schwung an Spenden – die Dinge, die am dringendsten gebraucht wurden – wurde bereits am Freitag, 26.06.2020 von Sylvia Senger (1. Vorsitzende Zwischenstopp Straße) abgeholt und geht direkt in die Verteilung, während der Sommerferien sind weitere Spendenverteilungen geplant.

Unser Dank gilt allen, die das Projekt mit Sachspenden unterstützt haben – und natürlich Malte und Sören für die professionelle Aufbereitung!

S. Feilscher

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Informationen zum kommenden Schuljahr

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Schulsozialarbeit: Sommerferien – lernen nicht verboten!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

am 29.06. starten die Sommerferien. 6 Wochen keine Schule. Eine lange Zeit. Aufgrund der Situation mit Covid-19 wird aber selbst der Ferienzeitraum irgendwie anders sein. Abstandsregeln, Desinfektionsvorgaben, Reisebeschränkungen, Eltern, die keinen Urlaub mehr haben und so weiter. Es bleibt aber dabei: Ferien sind Ferien und deshalb sollte Covid-19 der Freude darüber keinen Abbruch machen.

Was sollte ich dennoch beachten?

Wir von der Schulsozialarbeit möchten in unserem vorerst letzten Schreiben nochmal folgendes empfehlen:

  • Ferienzeit ist auch immer Familienzeit. Auch wenn zuhause immer Arbeit anliegt und etwas zu tun ist – planen Sie gemeinsame Familienzeiten fest ein. Diese Zeiten sind dann fix und geschützt.
  • Ein Buch zur Hand nehmen. Super Idee. Es gibt für jedes Alter und für jegliche Interessen tolle Bücher. Gerne in einer Buchhandlung sich beraten lassen…und es macht Spaß, wenn gemeinsam gelesen wird. Jeder sein Buch oder abwechselnd liest jeder ein Kapitel.
  • Wie wäre es mit Mathemagie? Es gibt faszinierendes, verrücktes und zauberhaftes im Bereich der Mathematik. Warum nicht mal Mathetricks einüben? Vielleicht kann ich damit Oma und Opa mal verblüffen.
  • Experimente. Es gibt interessante Bücher oder eben im Internet gibt es viele Vorschläge. Vorher fachsimpeln, was passiert, dann ausprobieren und oftmals staunen. Wichtig, danach die Erklärung durchführen. Toll ist, dass oftmals alltägliche Haushaltsutensilien ausreichen.
  • Gemeinsam Sport treiben. Eine kleine Runde um einen See joggen, Steine über Hindernisse werfen oder fletschen lassen, Radtouren auch mal über ungewohnten Terrain durchführen oder eine richtige Wanderung mit Rucksack und Wanderstock. Dazu kann ich mir eine Handy App herunterladen, die mir Pflanzen und Vögel bestimmt…und selbst im Kreis Herzogtum Lauenburg gibt es schöne Ecken.

Wir wünschen auf diesem Wege allen eine schöne Ferienzeit mit vielen Erlebnissen und gemeinsamen Zeiten.

Am besten umgehend einen Plan erstellen, wann was anliegt, wann Zeiten geblockt werden und je nach Lust, was benötigt wird. Turnschuhe, Bücher oder Informationen aus dem World Wide Web. Auch hier, gemeinsam am PC Ideen raussuchen und Aufgaben untereinander aufteilen. Dann steht dem Spaß nichts mehr entgegen…und jeder kann den oder die anderen überraschen.  

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

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Coronabrief 18.06.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

heute erreichte uns aus dem Ministerium eine wichtige Information, die auch alle Schüler/innen betrifft, die in der nächsten Woche an dem ihnen zugewiesenen Tag im Klassenverband in die Schule kommen.

Notwendig ist die von den Erziehungsberechtigten unterschriebene nachstehende Erklärung. Wenn Schüler/innen die Erklärung an dem Tag nicht vorweisen können, dürfen sie nicht in der Schule sein, das heißt, wir müssen sie zurückschicken! Bitte drucken Sie das Formular aus und gegen sie es Ihrer Tochter/Ihrem Sohn mit!

Bitte teilen Sie diese Information auch in den vielfach existierenden Klassengruppen! Sie muss alle erreichen!

Es tut mir leid, dass die Information so kurzfristig kommt!

Viele Grüße!

Harry Stossun

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Schulsozialarbeit: Fake-News: In unsicheren Zeiten steigt die Anzahl

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wir erleben in der jetzigen Phase der Corona-Pandemie, wie starke Beschränkungen allmählich wieder gelockert werden, wie alltägliche Dinge aus der Vor-Corona-Zeit langsam zurückkehren und wie es durch die Lockerungen sofort zu neuen Problemen kommt. Einige Bürger halten es für verfrüht und/oder zu viel, andere für viel zu spät und/oder viel zu schwach und wieder andere sind nun total verwirrt. Bei so viel Unsicherheit steigt die Gefahr, dass Falschmeldungen gestreut und als diese nicht mehr erkannt, sondern oft ungefiltert weitergetragen und für wahr angesehen werden.

Fake-News: Faktencheck

In meinem privaten Umfeld, wenn ich mich z.B. mit jemanden unterhalte, gibt es eine Geschichte, die mir auf ganz einfache Weise aufzeigt, welche Entscheidungshilfe ich grundsätzlich nutzen kann, die mir aufzeigt, ob die Nachricht der Wahrheit entspricht. Bekannt ist diese Geschichte unter dem Namen:

„Die drei Siebe“

Eine Person möchte mir etwas über einen Freund erzählen. Doch bevor er es machen kann, soll das, was er erzählen möchte, durch die drei Siebe laufen.

  • Erstes Sieb: Das Sieb der Wahrheit. Also nur gehört oder miterlebt?
  • Zweites Sieb: Das Sieb des Guten. Ist es etwas Schönes, was gesagt werden sollte?
  • Drittes Sieb: Das Sieb der Notwendigkeit. Ist diese Information für mich wichtig? Benötige ich dieses Wissen?

Sollte es vielleicht nicht wahr sein, es ist nichts Gutes und es ist zudem nicht unbedingt notwendig für mich – dann sollte die Sache auch nicht erzählt werden.

Dieses Vorgehen ist natürlich sehr vereinfacht. Aber wäre es nicht klug, wenn bei schwierigen Informationen eine Hinterfragung der Fakten erfolgt?

Leider bekommen wir ungefragt diverse Informationen und können uns davor kaum schützen. Vermehrt geschieht dies über soziale Netzwerke und Messenger Dienste. Was kann ich in diesen Fällen machen?

Es gibt 4 Leitfragen, die ich beantworten muss.

  • Woher kommt die Nachricht?

Welche Quelle ist Ursprung der Nachricht?

Der Freund eines Freundes und dessen Schwester und davon eine Freundin(?!) oder kommt die Information von einem Wissenschaftler, der Fachmann auf diesem Gebiet ist oder kommt der Link von seriösen Anbietern, wie den öffentlich-rechtlichen Medien. Handelt es sich gar um eine Information mit Kettenbrief-Charakter (WhatsApp). Sinnvoll ist bei Twitter, Facebook und Co zu schauen, was dort im Profil steht und welche Informationen dort noch zu finden sind. Gleiches gilt für You-Tube-Kanäle.

  • Was ist der Kern der Botschaft?

Wer berichtet von wo, wann ist etwas angeblich passiert und was genau war das? Problematisch sind Nachrichten, wenn eine lockere Ansprache emotional unterlegt wird und sprachliche Unschärfen vorhanden sind (irgendwie, ein bisschen, so ungefähr). Eine Überprüfung ist somit kaum möglich. Zweifel sind in diesen Fällen sicherlich angebracht.

  • Finden Sie die Information bei einer zweiten vertrauenswürdigen Quelle?

Hierzu empfehlen wir über eine Suchmaschine die prägnante Aussage des Textes einzugeben bzw. diese zu kopieren. Hier werden weitere Treffer zum Thema angezeigt, die entweder Zweifel unterstützen oder andernfalls durch seriöse Anbieter die Richtigkeit untermauern.

  • Was könnte die Absicht hinter einer Botschaft sein?

Könnte es sein, dass nur Emotionen entstehen sollen? Sollen diese Botschaften gar Panik und Angst schüren? Wer hat einen Vorteil? Habe ich etwas erfahren, das mir hilft? Verstehe ich einen Sachverhalt besser oder soll ich etwas Bestimmtes denken?

Es wird leider selten eindeutige Antworten auf die 4 Fragen geben. Es kann aber damit abgewogen werden, ob ich eine Nachricht als erfunden, unwahr oder verfälscht einstufe oder eben nicht. Ich entscheide über WhatsApp-Sprachnachrichten, You-Tube-Videos oder Facebook-Eintragungen. Daher unser Rat: Sobald Zweifel bestehen, verzichtet auf die Verbreitung von Nachrichten und Links. Besser noch, weist den Absender auf die vorhandenen Zweifel hin.

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

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Schulsozialarbeit: Motivation – wie komme ich dazu?

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ohne Corona würden wir uns so allmählich auf die Sommerferien freuen. Die Arbeiten wären geschrieben und der Alltag würde für viele Schüler und Schülerinnen 6 Wochen endlich anders verlaufen. Nicht früh aufstehen müssen, kein nerviger Schulweg mehr, keine anstrengenden Unterrichtsstunden und vor allem kein Stress von Eltern, Lehrern oder durch einen selbst. Halt 6 Wochen Ferien… 

Nur ist es wirklich so? Wird das Lernen eingestellt? Sind alle Abläufe verschwunden? Oder steht der eine oder andere vielleicht doch mal früh auf, weil er zum Angeln geht, einen Ausflug plant, mit Freunden eine besondere Radtour erleben möchte, oder, oder, oder. Wird der Schulweg dadurch zu einem, dann nur anderen, Weg. Wird das Lernen nur auf andere Gebiete verteilt und eben nicht vorgegeben. Haben Eltern nicht doch weiterhin Fragen und benennen Regeln?

Woher kommt die Motivation, etwas zu machen?

Die Antwort ist relativ simpel und jeder kennt sie auch.

             Der Anreiz und somit der „Lernstoff“ muss wichtig und relevant erscheinen!

Eine Motivation von außen ist hierbei wichtig und ist wünschenswert. Das kann ein wichtiger Anstoß sein. Nur noch wichtiger ist, dass ein selbst gestecktes Ziel aus eigenem Antrieb erreicht werden kann. Sobald ich merke, dass ich das zu Lernende einsetzen kann, sobald ich ein eigenes Interesse an der Sache habe, sobald ich Freude entwickele…dann kann ich nahezu alles schaffen.

Das weiß der/die Fußballer/in, der/die Angler/in, der/die Youtuber/in, der/die Reiter/in, der/die Schwimmer/in, der/die Fahrradfahrer/in, der/die Hobby Koch/Köchin usw.

Es ist sicherlich unwahrscheinlich, dass jeder Jugendliche diese Gefühle für Schule empfinden kann. Dennoch wurde durch die jetzige Zeit deutlich erkennbar, dass Schule viel mehr in einem Schülerleben ist, als nur ein Lernort. Ich treffe Freunde und erfahre Neues. Ich habe einen geregelten Ablauf, der mir einfach Sicherheit gibt.

Der Wunsch der Schulsozialarbeit an euch ist daher relativ einfach und ebenso simpel, wie die oben genannte Antwort.

Wartet nicht, bis sich etwas ändert oder, was noch problematischer bei vielen Jugendlichen ist, bleibt nicht in eurer virtuellen Welt. Sondern werdet, wenn auch weiterhin eingeschränkt und mit einigen Auflagen, möglichst aktiv: Geht wieder oder zum ersten Mal in einen Verein und macht gemeinsam Sport – natürlich mit Abstandsregeln. Gemeinsam musizieren, Theater spielen oder am Wochenende mit dem Kanu einen Fluss entlang paddeln. So lernt man nicht nur die Welt kennen, sondern vor allem auch sich selbst.

Bei vielen Erlebnissen kommt das Wissen automatisch. Denn wer viele Erfahrungen macht, der hat auch viele Fragen, ist also motiviert, und möchte lernen und er wird bemerken, wozu er es benötigt.

In der jetzigen Zeit sollten wir alle erst recht schauen, was wir mit den eingeschränkten Vorgaben doch noch machen können. Es liegt an uns, einen Weg zu finden. Wer sich umschaut, der wird fündig werden. Dabei muss es gar nicht über andere geregelt werden oder die ganz große Welt/Reise sein. Der Wald am Ortsrand oder ein Bauwerk in der Nähe können schon interessant sein und Fragen entstehen lassen. Selbst das Ändern der Sprache (alles Englisch benennen, was man weiß) kann Neugierde wecken…und Mathematik findet jeder; ob in der Küche, beim Auswiegen oder bei der Mengenberechnung oder beim Streichen des Gartenhäuschens…Das Lernen einbinden im Alltagsgeschehen und möglichst erklären, das wäre toll und würde Fragen und damit Motivation entstehen lassen.

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

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KULTURSOMMER AM KANAL

… und unsere Schule ist voll dabei!!!

Nicht „nur“ der Wahlpflichtkurs „Darstellen und Gestalten“ der 10. Klassen ist mit seinem Stück ÜBER DIE GRENZE beteiligt, sondern auch weitere besonders engagierte Schüler, völlig bunt gemischt aus den unterschiedlichsten Jahrgängen von Klasse 6 bis Klasse 13. Einem ersten Treffen Anfang März mit dem Intendanten, Frank Düwel, und der Regisseurin, Vendula Vonnovakova, sollte ein Pressetermin am 20. März und einige weitere Arbeitstermine folgen. Die Kostümbildnerin hat bereits die Kleidung für die Schülerinnen und Schüler (3 Jungen sind auch beteiligt!) zum großen Teil fertig gestellt.  … .

Auch die vier Schülerinnen der Tanz-AG, Amelie, Charleen, Josefine und Paula, haben schon fleißig an gestalterischen und tänzerischen Ideen nach der Musik „In The Mood“ von Glenn Miller gearbeitet. Sie sowie die übrigen Schüler sollten in eine Straßenszene im Pommernring integriert werden – zurückversetzt in die Zeit der 50er Jahre.

Leider kam nun alles anders. Das gesamte Festival incl. der Eröffnungsfeier am kommenden Sonntag, dem 7. Juni, wird nun in einer ganz anderen Form als geplant erscheinen. Aber immerhin: Es wird erscheinen – nämlich digital! Und so haben auch die Schüler wenigstens die Gelegenheit eines ganz kleinen Auftritts sowie wir alle die Möglichkeit, uns einen Eindruck davon zu verschaffen. Dieses ist ab dem 7. Juni  unter www.kultursommer-am-kanal.de gewährleistet.

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ÜBER DIE GRENZE

Dieses Stück des Wahlpflichtkurses „Darstellen und Gestalten“ der 10. Klassen sollte noch in der Woche vor Pfingsten zur Aufführung gelangen und auch Teil der Eröffnungsfeier des Kultursommers am Kanal sein. Mit dem letzten Tag vor der Schulschließung stand auch die letzte Szene und sogar die Applausordnung zu einer Musik, deren Wahl sich als ziemlich schwierig herausstellte, war einstudiert. Es musste nur noch gefeilt und geschliffen werden. … .

Dabei gestaltete sich der Start erst mal ziemlich zäh und schwierig. Die Meinung der Schüler, ein Stück zur innerdeutschen Grenze bzw. zum Grenzbahnhof Büchen zu spielen, war einhellig: „Langweilig!“ – „Oh, Nein! Nicht schon wieder dieses Thema!“  – „Die Kursschüler vor uns, die hatten es gut bei Ihnen. Die durften MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER spielen!“ – „Wir sollen jetzt Stoff des Geschichtsunterrichts spielen???“ – „Hauptsache, es wird lustig! Aber wie soll das bei diesem Thema funktionieren???“ Die Schüler waren sehr skeptisch. Es dauerte, bis das Eis brach.

Nach und nach erfuhren die Schüler, dass die deutsch-deutsche Geschichte gar nicht so trocken ist. Grenzkontrollen mit allerlei peinlichen Situationen, marschierende Grenztruppen, revoltierende bzw. pubertierende Jugendliche im Westen wie im Osten, Udo Lindenberg auf dem Weg nach Ost-Berlin, Familie Weißmanns mit regelmäßigem Westbesuch vom Onkel mit dessen geschmuggelten Geschenken, Schabowskis Zettel. Dabei fuhr manch Schüler schauspielerisch zur Höchstform auf – so die drei Grenzsoldaten, Matti, Mika und Oke, die wie besessen Gepäck und Abteil der Reisenden kontrollierten. Sophie in der Rolle als Friedegart Belusa, zum einen schroff gegenüber den Jugendlichen und dann wiederum freundlich gegenüber der Presse, überzeugte auch als Doris Weißmanns. Sie stand in dem Konflikt, die Gelegenheit zur Flucht zu nutzen (Sie hat den Reisepass einer Westbürgerin gefunden.), und dem der emotionalen Verbundenheit zu ihrem Ehemann und ihrer Tochter, Peggy. Anna spielte sehr treffend die Tochter, die nie um eine freche Bemerkung verlegen ist. Ihr Vater oder „Held der Arbeit“, Matti in seiner zweiten Rolle, hat sich so sehr mit seiner Figur identifizieren können, dass er kaum die Textvorlage brauchte. Und so entstand beim Spielen immer wieder etwas Neues und Überraschendes. Auf der Suche nach dem besten Platz in der Pressekonferenz verblüffte Johanna als Bild-Journalist, Peter Brinkmann, aufgrund der grotesken Übertriebenheit. Und so lässt sich die Aufzählung noch lange fortsetzen, denn alle Kursschüler haben ihr Bestes gegeben.

Schade, dass sich das Publikum nicht davon überzeugen konnte!                                      

Schade, dass wir keine Gelegenheit hatten, das Publikum zum Schmunzeln zu bringen!        

Schade, dass es noch nicht mal Probenfotos gibt. Deshalb müssen jetzt ein paar Requisiten herhalten.

So bleibt noch zu ergänzen, dass wir Udo Lindenberg per Brief zu unserer Aufführung eingeladen haben, die übrigens genau in die Lücke zwischen seinem Konzert in Schwerin und dem in Berlin gepasst hätte :). Von seinem I-Phone aus hat er uns u.a. geantwortet, dass er zwischen seinen Konzerten „leider nix anneres“ machen könne. Er wünsche uns aber „Toi, Toi, Tolstoi! Euer Udo“. Allein das war schon ein besonderes Erlebnis – genauso wie das, dass der Intendant vom Kultursommer am Kanal, Frank Düwel, im Januar in unseren Unterricht zu Besuch kam, um die erste Hälfte unseres Stücks zu sehen. Er war davon so angetan, dass es unbedingt ein Teil der Eröffnungsfeier werden sollte. Deshalb ist nun auch dort auf der Internetseite des Festivals www.kultursommer-am-kanal.de am 7. Juni etwas von uns zu finden.

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Schulsozialarbeit: Covid-19 und Medien. Welche Chancen bestehen jetzt?

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

insbesondere die Jugendlichen wachsen wie selbstverständlich mit einer immensen Medienvielfalt auf. Andere wiederum, oftmals Eltern oder Ältere, haben Probleme damit. Warum sehen wir das nicht als Chance? Was können wir jetzt machen?

Medien – Update oder Upgrade für die gesamte Familie

Wer einmal Zeit hat in einer stark frequentierten Umgebung Menschen zu beobachten, wird feststellen, dass eine sehr große Anzahl von Menschen mobil ausgestattet durch das öffentliche Leben geht. Das Smartphone ist zumeist online und zeigt Wege an. Es wird mit dem Smartphone kommuniziert, es spielt Musik ab oder wird nebenbei anderweitig genutzt. Selbst in der jetzigen Pandemie wird nach einer medialen und politischen Lösung gesucht. Mit Hilfe einer App sollen Auswertungen zum Ausbruchsgeschehen gesammelt werden. Wir alle werden uns also über kurz oder lang mit dieser Thematik beschäftigen müssen.

Grundsätzlich Medienthemen und die Basis sind:

  • SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. (Chancen+Risiken, Handlungsempfehlungen)
  • Gutes Aufwachsen mit Medien (Medien sicher und kreativ nutzen/einsetzen)
  • Surfen ohne Risiko (sichere Passwörter, Regelwerk, das Internet)
  • ACT ON! aktiv + selbstbestimmt online (medienpädagogische Begleitung/Online Verhalten)

(Bei den tiefschwarz geschriebenen Informationen, handelt es sich um Internetseiten. Weitere Informationen unter: BMFSFJ – Medienkompetenz stärken )

Wir, von der Schulsozialarbeit, möchten allerdings diesmal Ihren/Euren Standpunkt verändern. Weg von den grundsätzlichen Themen. Hin zu Medien in der jetzigen Situation – Medien als Lernmittel. Wir möchten darauf verweisen, dass es sich momentan um eine große mediale Chance für die gesamte Familie handelt:

  • Eltern sind gut geschult: Ihr Kind kann von Ihnen lernen und vor allem wird der Jugendliche, selbst bei langjährigem Umgang mit seinen Medien, bei Word, Excel und Co. sicherlich Hilfe benötigen. Ein update für alle steht an.

Mutter – Vater – Kind

  • Eltern sind unsicher: Ihr Kind kann mit Ihnen lernen und vor allem können alle viel mitnehmen und gemeinsam Lösungen suchen. Ein update für alle.

Mutter – Vater – Kind

  • Eltern sind ohne Zugang: Ihr Kind kann Ihnen zeigen, was möglich ist. Sie können Lernen und bestimmt beim Lerninhalt Ihrem Kind später wieder was zurückgeben. Eine win – win Situation mal andersherum.
  • Eltern und Kind sind ohne Zugang: Wenn nicht jetzt, wann dann? Alle können sich dem Thema nähern und werden gemeinsam Erfolge erleben.

Bei allen Konstellationen:

Eine ganz spannende gemeinsame Familienreise kann starten. Stellt Fragen, lasst euch Apps erklären oder probiert vieles aus. Am Ende des Weges wird es für alle zu einem upgrade kommen. Dafür lohnt es sich bestimmt ein Teil der Familienzeit einzusetzen. Besonders wertvoll ist hierbei, dass Kinder/Jugendliche mit ihren Eltern an etwas arbeiten, was in ihrer Lebenswelt bereits ist und schon immer eine Faszination ausgeübt hat. Jugendliche können mit ihren Eltern etwas Tolles teilen. Die Eltern hingegen müssen in diese Welt eintauchen, ob sie es wollen oder nicht. Jetzt besteht die Chance, dass mit den eigenen Kindern anzugehen. Die Zeit bleibt nun mal nicht stehen und fordert uns alle auf.

Im Übrigen gibt es einen weiteren tollen Nebeneffekt. Sie beide, Eltern wie Schüler, haben die Möglichkeit, z.B. das Smartphone zum Vokabeln prüfen/lernen, zum Lernstoff ansehen/aneignen oder als Vorbereitung für Klassenarbeiten samt der Terminierung einzusetzen. Sie als Eltern können diese Daten verknüpfen und auf dem eigenen Smartphone parallel ansehen. Vorteil: Eltern sind ganz nah am Kind und am Lernstoff, bekommen die Informationen, was (welches Thema), wann (Klassenarbeiten, Abgabetermine Ordner oder Hausarbeiten) anstehen ohne dauernd nachfragen zu müssen.

…und nicht zu vergessen: das Smartphone ist Dauerpräsent, also immer dabei. Ich (Eltern und/oder Schüler) kann auf langweiligen Autofahrten nachschauen, beim Warten mich informieren oder bei anderen Angelegenheiten schnell mal Informationen suchen, was in der Schule anliegt. Es besteht sogar die Chance zu sehen, ob gelernt wird.

Viele herzliche Grüße, bleiben Sie/ bleibt gesund!

Annika Zimmer und Bernd Reinke

Schulsozialarbeit

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